Neben allen damit verbundenen Möglichkeiten birgt der digitale Raum Risiken. Deshalb reflektieren wir den Umgang miteinander im digitalen Raum in besonderer Weise.
Digitale Räume, in all ihren verschiedenen Ausprägungen, sind in unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen soziale Netzwerke, Messenger, Videokonferenzsysteme und viele weitere digitale Werkzeuge, um miteinander zu kommunizieren oder um uns virtuell zu treffen. Gleichzeitig wissen wir darum, dass mit ihrer Nutzung Risiken verbunden sind. So können digitale Räume für Cybergrooming, Cybermobbing oder verschiedene Formen von Übergriffen genutzt werden. Um diesen Risiken zu begegnen, uns für sichere digitale Räume einzusetzen und die uns anvertrauten Menschen zu schützen, vereinbaren wir für uns folgende Regelungen:
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Wir achten auf einen reflektierten Umgang mit privaten Handynummern und benutzen für die Kommunikation mit Teilnehmenden oder deren Sorgeberechtigten möglichst eine dienstliche Nummer. Wenn dies nicht möglich ist, wird die private Handynummer nicht ohne Zustimmung weitergegeben und nur im Kontext der Gruppenarbeit genutzt. Denn: die private Handynummer dient nicht nur zur Kommunikation, sondern ermöglicht auch den Zugang zu persönlichen Accounts in sozialen Medien.
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Die private Handynummer von Teilnehmenden und ehrenamtlichen Mitarbeitenden dürfen nicht ohne deren Einwilligung an andere weitergeleitet oder durch das Hinzufügen zu Whats-App Gruppen mit anderen geteilt werden.
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Mitarbeitende der Pfarrei sollen im dienstlichen Kontext nur Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen über dienstliche, datenschutzrechtlich freigegebene, digitale Kanäle (Churchpool, Email, Social-Media-Plattformen) haben. Sollte das nicht der Fall sein, muss der nicht konforme Kommunikationsweg im Pfarramt bekannt sein.
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Wir halten uns bei der Nutzung von Messengerdiensten und anderen digitalen Werkzeugen an das Datenschutzgesetz der EKD und bemühen uns gleichzeitig um eine lebensnahe digitale Kommunikation. Beides miteinander zu vereinbaren, wird nicht überall möglich sein. Wir bemühen uns, die damit verbundenen Risiken durch Regelungen zu minimieren (z.B. ohne Zustimmung kein Weitergeben privater Nummern, kein Hinzufügen in Gruppen; keine Nutzung der sichtbaren Nummern für eine private Nachricht; Die Möglichkeit sich zu beschweren, sollte ein Verstoß stattfinden.) Außerdem bieten wir immer eine Datenschutzkonforme Alternative an.
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Wir sind aktiv in der Administration unserer digitalen Kanäle, um Menschen vor belästigenden oder beleidigenden Kommentaren zu schützen.
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Für uns ist jede Form von digitaler Belästigung inakzeptabel. Sollte diese in unserem Einflussbereich stattfinden, bringen wir sie zur Sprache, dokumentieren sie und leiten konkrete Interventionsmaßnahmen ein.
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Teilnehmende und Mitarbeitende werden darüber aufgeklärt, dass sie sich jederzeit an die Ansprechpersonen des Dekanatsbezirkes wenden können, wenn sie sich online belästigt oder bedroht fühlen.
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Wir bieten in der digitalen Kommunikation mehrere Möglichkeiten an (z.B. Emailverteiler, Whats-app Kanal; Messenger; Churchpool, Instagram, Website), damit Teilnehmende und Mitarbeitende selbst entscheiden können, welche Wege sie nutzen wollen.
